Klassische Wiener Würstelstand-Tradition - neu interpretiert
Seit 1999 ist der legendäre Würstelstand zwischen Oper und Danubiusbrunnen im Besitz der Familie Bitzinger, die seit 54 Jahren den nahegelegenen Augustinerkeller betreibt. Das Publikum der Wiener Würstel-Institution ist ebenso vielfältig wie ihr kulinarisches Angebot. Da schäkert der Arbeiter mit der Geschäftsfrau bei Bier und Weißem Spritzer, das Touristenpärchen beißt herzhaft in die Käsekrainer und neben ihm lässt sich der Fiakerfahrer seine Burenwurst schmecken. Zur nächtlichen Stunde treffen hier distinguierte Operngäste und vergnügungshungrige Nachtschwärmer zusammen – die einen zum krönenden Abschluss eines schönes Abend, die anderen zum Auftakt einer langen Nacht.
Am Würstelstand sind alle gleich. Nie zeigt sich das besser als in der Nacht des Opernballes, bei der der Kiosk am Albertinaplatz jährlich von Fernsehteams aus aller Welt belagert wird. Hier, und wirklich nur hier, kommen Prominenz, Bühnenarbeiter, Einsatzkräfte und Demonstranten des Opernballes friedlich zusammen.
Und jetzt wird alles noch besser! Der engagierte Juniorchef des Augustinerkellers, Josef Philipp Bitzinger, hat sich mit dem jungen Architektenteam Schuberth und Schuberth zusammengetan, um die Wiener Würstelkultur in eine neue Ära zu führen. „Bewusst Wienerisch“ war das Motto des neuen Projektes, ein selbstbewusstes Bekenntnis zur Tradition des Wiener Würstelstandes, modern interpretiert. Das zeigt sich nicht nur in der außergewöhnlichen Architektur des Standes sondern auch im kulinarischen Angebot, das vielfältig erweitert wurde. Neben altbewährten und heiß geliebten Klassikern wie Käsekrainer, Bratwurst, Burenwurst, Hot Dog, Waldviertler oder Frankfurter gibt es jetzt auch Bosna. Mit hausgemachtem Zwiebelsenf, frisch gehackter Petersilie, Curry und knackiger Bratwurst im knusprigen Weißbrot ist diese pikante Köstlichkeit prädestiniert zum neuen Publikumsliebling. Curry verfeinert auch noch ein anderes Gericht: Die Currywurst wird auf Gästewunsch nun nicht mehr mit Currypulver serviert, sondern mit einer delikaten hausgemachten Currysauce kredenzt.
Zusätzlich zu all diesen Wurst-Spezialitäten wird ein Klassiker der Wiener Küche, nämlich Würstel mit Saft, angeboten. In der kalten Jahreszeit dürfen sich die Gäste des Würstelstandes dann außerdem über einen warmen Teller Gulaschsuppe freuen.
Auch das Leberkäse-Angebot wurde neu gestaltet. Der Pusztaleberkäse nimmt seinen Hut und wird durch den feurigen Chilileberkäse ersetzt, der dank der roten Chilischoten die Herzen aller Liebhaber des scharfen Geschmacks höher schlagen lässt.
Neu ist auch der Tagesteller, der den Stammgästen des Würstelstandes täglich abwechslungsreiche Köstlichkeiten von der Wurst bietet. Was jetzt schon verraten sein soll: Samstag wird Weißwursttag bei Bitzingers Würstelstand! Mit original Weißwurstsenf, Laugenbrezel und Weißbier wird die bayrische Köstlichkeit – wie es die Tradition will – bis zur Mittagszeit serviert.
Abgerundet wird das kulinarische Programm mit leckeren Beilagen: Neben Pommes Frittes und Erdäpfelsalat gibt es nun auch die ernährungsbewussteren Alternativen von Sauerkraut und knackigem Krautsalat. Salzige Gewürzgurken und scharfe Pfefferoni gehören sowieso zum Pflichtprogramm eines jeden Würstelstandes.
Aber was wären all diese Gaumengenüsse ohne die passenden Getränke? Bei Bitzingers Würstelstand gibt es Bier jetzt auch vom Fass. Das kühle goldene Opernbräu des Augustinerkellers ist die perfekte Ergänzung für jedes Wurstgericht. Aber auch Weinliebhaber kommen voll und ganz auf ihre Kosten. Neben dem bewährten Weißen Spritzer werden nun Bouteillenweine in erstklassiger Qualität angeboten, was an einem Würstelstand wirklich eine Seltenheit ist. Die Weine wurden von der Familie Bitzinger persönlich für ihre Gäste ausgewählt. Und wenn es einmal etwas zum Feiern gibt – und wann gibt es das eigentlich nicht? – dann serviert Bitzingers Würstelstand den passenden Sekt auch glasweise dazu.





















